Amp5 bietet jetzt Autocharge – ein Schritt näher an V2G
Im ersten Quartal 2026 hat Amp5 einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu V2G erreicht: die Einführung der automatischen Fahrzeugerkennung – „Autocharge“ – als Bestandteil der Norm ISO 15118-2. Das heißt, weder App noch RFID-Karte werden für die Identifikation beim AC-Laden benötigt, sobald Sie den Ladepunkt zum zweiten Mal nutzen.
Kann der Strom aus Ihrem Auto Ihr Haus versorgen? Noch nicht. Aber wir kommen näher.
V2G – Vehicle-to-Grid – ist die Vision einer Zukunft, in der Elektrofahrzeuge Strom ins Netz zurückspeisen können. Statt nur Strom aus dem Netz zu beziehen, könnten Fahrzeugbatterien die Netzstabilität bei plötzlichen Lastspitzen unterstützen.
Ein wichtiger Meilenstein
Künftig könnte die E-Fahrzeugflotte der Gesellschaft zu einer Ressource für die Netzstabilität werden. Deshalb ist V2G mit bidirektionalem Energiefluss ein wichtiger Baustein einer elektrifizierten Gesellschaft.
Dort sind wir noch nicht. Aber im Februar hat AmpSociety einen wichtigen Meilenstein erreicht: die Implementierung von Autocharge – einer zentralen Komponente der Norm ISO 15118-2.
„Mit Autocharge erkennt Amp5 das Fahrzeug automatisch, sobald der Ladestecker eingesteckt wird. Nutzer:innen müssen sich also nicht mehr mit einer RFID-Karte oder durch Anmeldung in einer App authentifizieren“, erklärt Henrik Fries, Leiter
Produkt bei AmpSociety.
Die ISO-Norm wird nicht von allen Fahrzeugmarken und -modellen unterstützt. Für unterstützte Fahrzeuge erreicht die Einfachheit des Ladens jedoch ein neues Niveau. Die automatische Identifikation ist beim DC-Laden seit Längerem verfügbar und wird nun auch beim AC-Laden zum Standard.

V2G erfordert ein abgestimmtes Ökosystem
Der Weg zu voller V2G-Funktionalität ist eine mehrstufige Reise und hängt vom Zusammenspiel mehrerer Akteure ab. Ladehardware, Ladepunktbetreiber:innen, Energieversorger und Fahrzeughersteller müssen alle dieselben Standards unterstützen.
„Der nächste Entwicklungsschritt für Amp5 ist die Implementierung von ISO 15118-20, inklusive Plug & Charge, geplant für den 1. Januar 2027. Danach ist es unser Anspruch, V2G in Amp5 zu ermöglichen – auch wenn es heute so aussieht, als bräuchten öffentliche Parkumgebungen länger, um volle V2G-Funktionalität zu adaptieren“, sagt Henrik Fries.
Hinweis: Nicht alle Fahrzeughersteller verfolgen denselben Entwicklungspfad in Richtung V2G. Daher können noch nicht alle Fahrzeuge die neue Funktionalität nutzen.
Die technische Entwicklungsleiter zur V2G-Zukunft
Stufe 0: Das Fundament – IEC 61851
Globaler Standard für analoge Ladesignalisierung. (Amp5 unterstützt dies von Anfang an.)
Stufe 1: Backend-Betrieb – OCPP 1.6J
Branchenstandard für die Kommunikation zwischen Ladegerät und CPO-Cloud-Plattform (Von Amp5 vollständig unterstützt.)
Stufe 2: Grundlegende Fahrzeugerkennung – ISO 15118-2 Autocharge
Fahrzeug-Identifikation per MAC-Adresse. (In Amp5 umgesetzt!)
Stufe 3: Erweitertes Backend – OCPP 2.0.1
Erweitertes Protokoll mit Verschlüsselung und Unterstützung für intelligentes Laden. (Grundgerüst in Amp5 seit 2025 implementiert.)
Stufe 4: Digitale Fahrzeug-ID – ISO 15118-20, Plug & Charge
(Für Amp5 geplant zum 1. Januar 2027.)
Stufe 5: Volles V2G
Bidirektionale Energieübertragung, erhöhte Sicherheit und umfassende Unterstützung für dynamisches Lastmanagement. (Zeitplan abhängig von der Entwicklung des Fahrzeugmarktes.)
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
AmpSociety
Henrik Fries, Leiter Produkt
Telefon: +46 705 93 29 20
E-Mail: henrik.fries@ampsociety.com
Presse:
Sofia Rafaa, Chief Marketing Officer
Telefon: +46 739 29 99 20
E-Mail: sofia.rafaa@ampsociety.com
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