Die Ladeinfrastruktur, die Bring in Bewegung hält
Wenn die ersten Lieferungen des Tages anstehen, müssen die Fahrzeuge einsatzbereit sein. Für Bring ist zuverlässiges Laden eine Voraussetzung für die Elektrifizierung des Betriebs. Mit Amp5 von AmpSociety hat das Unternehmen an vier Standorten Ladeinfrastruktur aufgebaut. Der Ausbau geht nun in Stockholm weiter. Im Mittelpunkt stehen weiterhin Betriebssicherheit, einfache Bedienung und die Möglichkeit, mit dem Bedarf zu wachsen.
Über Nacht laden die leichten Nutzfahrzeuge von Bring am Terminal in Örebro. Wenn die Fahrer zur Arbeit kommen, wartet ein neuer Tag voller Lieferungen auf sie. Die Disposition hat die Touren geplant, und jedes Fahrzeug braucht genügend Energie, um seinen Auftrag zu erfüllen.
Hier wird Elektrifizierung zum Teil des Betriebsalltags. Ein Elektrofahrzeug braucht eine Ladeinfrastruktur, die mit dem Unternehmen Schritt hält. Für Bring bedeutet das, den Tag in der Gewissheit planen zu können, dass die Fahrzeuge bereitstehen, wenn sie gebraucht werden.
„Betriebssicherheit ist absolut entscheidend. Disposition und Fahrer müssen sich darauf verlassen können, dass die Ladeinfrastruktur funktioniert. Sonst wird sie im Alltag zum Stressfaktor“, sagt Lars Furunäs, Bezirksleiter bei Bring in Örebro.

Lars Furunäs, Bezirksleiter, Bring Örebro.
Eigene Ladeinfrastruktur als Weg nach vorn
Um 2021 wurde das Laden für Bring zu einer strategischen Frage. Kunden fragten nach Transporten ohne fossile Energieträger, die eigenen Umweltziele trieben die Umstellung voran, und öffentliche Lademöglichkeiten waren begrenzt. Um weiterzukommen, musste Bring das Laden an seinen Terminals selbst in die Hand nehmen.
„Wir kamen zu dem Schluss, dass wir an unseren Terminals eine eigene Ladeinfrastruktur aufbauen müssen, statt darauf zu warten, dass jemand anderes es tut“, sagt Catherine Löfquist, Leiterin Nachhaltigkeit bei Bring Schweden und Dänemark.
Heute ist rund die Hälfte der leichten Nutzfahrzeugflotte von Bring elektrisch unterwegs. Ziel ist es, die gesamte leichte Flotte im Laufe des Jahres 2027 umzustellen. Mit jedem weiteren Elektrofahrzeug muss auch die Ladeinfrastruktur mitwachsen. Das betrifft sowohl die Kapazität als auch die einfache Nutzung im Alltag.

Ein Ladesystem, das im Alltag funktioniert
Skalierbare Hardware war von Anfang an eine Anforderung. Bring musste die Ladeinfrastruktur erweitern können, wenn weitere Fahrzeuge auf Elektroantrieb umgestellt werden. Gleichzeitig sollte die Lösung sowohl für die Fahrer funktionieren, die ihre Fahrzeuge anschließen, als auch für die Disposition, die die nächsten Einsätze plant. Damit wurde die Software zum entscheidenden Faktor bei der Wahl des Ladesystems.
„Den Ausschlag gab letztlich die Software. Wir haben intelligente Lösungen gefunden, die sowohl für die Fahrer als auch für die Disposition funktionieren“, sagt Lars Furunäs von Bring.
Bring entschied sich für Amp5 von AmpSociety.
Damit das Laden in einem Betrieb zuverlässig funktioniert, in dem jede Lieferung zählt, muss das gesamte System zusammenspielen. Bei Amp5 sind Steuerung, Schutz und Kommunikation in einem zentralen SmartHub gebündelt. Dieser überwacht den Betrieb und kann Fehler auf mehreren Ebenen automatisch erkennen und beheben. Das Lastmanagement arbeitet lokal und verteilt die verfügbare Leistung auch dann weiter, wenn die Internetverbindung ausfällt.

Für einen Betrieb, in dem das Laden über die Lieferungen des nächsten Tages mitentscheidet, sind das wichtige Eigenschaften. Sie helfen dabei, den Ladebetrieb auch bei Störungen aufrechtzuerhalten, ohne dass jedes Problem einen Einsatz des Teams vor Ort erfordert.

„Wenn das Laden geschäftskritisch ist, zählt vor allem die Verfügbarkeit. Das System muss rund um die Uhr funktionieren, das ganze Jahr über“, sagt Niclas Wennerholm, Geschäftsführer von AmpSociety.

Laden für die Arbeitsschicht und den Heimweg
Örebro zeigt, wie das Laden an einem Terminal mehrere Anforderungen erfüllen muss. Auf dem Parkplatz für die Nutzfahrzeuge gibt es 22 Amp5-Ladepunkte, auf dem Besucher- und Mitarbeiterparkplatz weitere 10. Die Nutzfahrzeuge laden hauptsächlich nachts, die Privatfahrzeuge der Mitarbeiter tagsüber.
So wird das Laden zum selbstverständlichen Teil des Arbeitstags. Die Fahrer können ihr Privatfahrzeug anschließen und zum Dienstfahrzeug gehen, das über Nacht geladen wurde. Bis zum Schichtende hatte auch das Privatfahrzeug Zeit zum Laden.

„Transportunternehmer und Fahrer können ihr Privatfahrzeug abstellen und laden. Anschließend sind es nur wenige Schritte zum Dienstfahrzeug, das ebenfalls geladen und einsatzbereit ist. Das ist einfach. Und genau diese Einfachheit bringt Menschen dazu, umzusteigen“, sagt Lars Furunäs von Bring.
Dieselbe Technik an immer mehr elektrifizierten Terminals.
Der Ausbau umfasst derzeit 87 Amp5-Ladepunkte in Örebro, Kallhäll, Mölnlycke und Malmö. Weil Bring an allen vier Standorten dasselbe Ladesystem einsetzt, finden sich auch Mitarbeiter, die an mehreren Terminals arbeiten, schnell zurecht.
„Für Mitarbeiter, die zwischen unseren Standorten und Terminals unterwegs sind, ist es beruhigend, dass die Technik überall dieselbe ist. Man kennt sich sofort aus“, sagt Lars Furunäs von Bring.
Als Nächstes folgt Stockholm. Dort werden weitere 75 Ladepunkte installiert, die im Sommer 2027 fertiggestellt sein sollen. Damit steigt die Zahl der Amp5-Ladepunkte bei Bring von 87 auf 162.
Für die richtige Dimensionierung stützt sich Bring auf Betriebsdaten und Kapazitätsberechnungen. Bei der Planung neuer Terminals wird die Ladeinfrastruktur früh berücksichtigt, häufig mit einem Ausbau in mehreren Etappen. Auch die Gespräche mit Immobilieneigentümern und Netzbetreibern müssen früh beginnen, damit die Infrastruktur bereitsteht, wenn mehr Fahrzeuge geladen werden sollen.
Amp5 ist als modulares System konzipiert, das mit dem Bedarf wächst. Vorgefertigte Module machen es einfach, zusätzliche Ladepunkte zu ergänzen oder das Ladesystem zu einer beidseitigen Lösung auszubauen. Wenn die Bedingungen vor Ort es zulassen, ist das ohne weitere Erdarbeiten möglich. So kann Bring langfristig mit mehr Fahrzeugen planen und den Ausbau an die Entwicklung des Betriebs anpassen.

Vom Ausbauprojekt zur selbstverständlichen Infrastruktur
Die Erfahrungen von Bring zeigen, worauf es bei der Elektrifizierung in der Praxis ankommt. Die Ladeinfrastruktur muss am Betriebsalltag ausgerichtet, anhand fundierter Daten dimensioniert und einfach zu bedienen sein. Kommen weitere Fahrzeuge hinzu, muss das System mitwachsen können, während die Technik für die Mitarbeiter vertraut bleibt.
Bei Bring geht die Umstellung mit schweren Nutzfahrzeugen im Linienverkehr und in der Distribution weiter. Das ist der nächste große Schritt auf dem Weg zum Netto-Null-Ziel des Unternehmens bis 2040. Damit steigen auch die Anforderungen an die Ladeinfrastruktur.

Catherine Löfquist, Leiterin Nachhaltigkeit, Bring Schweden und Dänemark
Zugleich hat die Umstellung der leichten Nutzfahrzeugflotte das Laden zu einem festen Bestandteil des Terminalalltags gemacht. Catherine Löfquist beschreibt, wie sich die Rolle des Ladens mit der Umstellung verändert:
„Künftig wird das Laden nicht mehr als Projekt betrachtet, sondern als grundlegende Infrastruktur, so selbstverständlich wie Strom und Verladetore“, sagt Catherine Löfquist.
Am Bring-Terminal in Örebro gehört das Laden bereits zum täglichen Betrieb. Die Fahrzeuge laden über Nacht, damit sie am nächsten Morgen wieder auf die Straße können. Wenn das Laden funktioniert, wie es soll, können sich Fahrer und Disposition auf die Lieferungen des Tages konzentrieren.
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Über AmpSociety
AmpSociety ist ein internationaler Hersteller fortschrittlicher Ladesysteme mit Fokus auf Innovation, Zuverlässigkeit und Nutzungserlebnis. Mit Produktionsstandort in Schweden und einem starken Nachhaltigkeitsanspruch liefert AmpSociety nachhaltige Ladelösungen für kommende Generationen
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
AmpSociety
Niclas Wennerholm, CEO
Telefon: +46 705 93 29 20
E-Mail: niclas.wennerholm@ampsociety.com
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